Wo ist nur der Mai geblieben?

Einmal mehr sind die Tage oder besser, die Wochen nur so vorbeigeflitzt. Einerseits habe ich das Wetter voll genossen. – endlich mal wieder einen Frühling, den man an mehreren Tagen geniessen konnte.  Auch abends blieb es warm und ohne, dass einem bereits die Mücken um die Ohren surrten.
Laut den Meteorologen wird dieser Frühling wohl in die Geschichte eingehen als einer der Wärmsten und Trockendsten. Mir solls Recht sein!
 
Und wenn ich nicht draussen war, dann habe ich mich ins Nähzimmer zurückgezogen.
So langsam aber sicher bekomme ich es nämlich  geregelt, mich mit meinen Stoffen zu beschäftigen, so dass auch etwas Anziehbares entsteht. 
 
Ebenfalls über die Bühne ging der EurovisionSongContest. Die Schweiz war ja in den letzten Jahren nicht sonderlich gesegnet mit guten Teilnehmern. Aber dieses Jahr wars anders. Unsere Teilnehmerin kam sogar ins Final und ich hätte es ihr von ganzem Herzen gewünscht dort einige Punkte mehr zu erhalten. Leider reichte es "nur "  für den letzten Platz – aber immerhin mit ein paar Punkten.
 
Ich finde Anna Rossinelli toll und mir gefällt ihre Art zu singen. Und sollte ich sie je mal auf der Strasse singen hören, wäre das für mich ein Erlebnis
 
 
 
 
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Der Frühling, der zum Vorsommer wurde..

Kaum ein Frühling dieser Art, wie wir ihn dieses Jahr geniessen können. Zwar ist es trocken, da es kaum geregnet hat, aber trotzdem bekommt die Natur anscheinend genügend Wasser, dass sie in diesem gewaltigen Ausmass explodieren kann. Alles wettweifert untereinander, wer zuerst am Tollsten blüht – die Tulpe, dir Kornblume, Glyzinie und der Flieder ( um nur einige davon zu nennen) blühen gleichzeitig.

Geniessen wir also noch die Tage,bevor der grosse Regen kommt. Denn irgendwann muss es ja mal wieder regnen smiley

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Was gerade so blüht…

 

 

  

 

 

 

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Erinnerungen..

Eines meiner Lieblingslieder aus meiner Jugend

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Reifen wie der Baum…

Man muss den Dingen
die eigene, stille,
ungestörte Entwicklung lassen,
die tief von innen kommt,
und durch nichts gedrängt
oder beschleunigt werden kann;
alles ist austragen -
und dann
Gebären…
 
Reifen wie der Baum, der seine Säfte nicht drängt
und getrost in den Stürmen
des Frühlings steht,
ohne Angst,
dass dahinter kein Sommer
kommen könnte.
Er kommt doch!
 

 

 

Aber er kommt nur zu den Geduldigen,
die da sind,
als ob die Ewigkeit vor ihnen läge,
so sorglos still und weit …
 
Man muss Geduld haben,
gegen das Ungelöste im Herzen,
und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,
wie verschlossene Stuben,
und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache
geschrieben sind.
 
Es handelt sich darum, alles zu leben.
 
Wenn man die Fragen lebt,
lebt man vielleicht allmählich,
ohne es zu merken,
eines fremden Tages
in die Antwort hinein.
 
Rainer Maria Rilke, Briefe an einen jungen Dichter
 
 
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